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10 Fragen an die Quereinsteigerin Lolita

Du denkst über einen Quereinstieg nach? Dann bist du hier genau richtig!

 

Wir haben für dich mit einer Quereinsteigerin über dieses heikle Thema gesprochen. Die Szene ist umstritten, deshalb möchte Lolita keinesfalls erkannt werden. Aber für euch packt sie aus! Und du wirst merken: ein Quereinstieg ist das normalste und einfachste der Welt – besonders bei der FSG! Schau es dir an!

 

 

10 FRAGEN AN DIE QUEREINSTEIGERIN LOLITA from FSG Freie Schule für Gestaltung on Vimeo.

Hier das ganze Interview:

10 FRAGEN AN QUEREINSTEIGERIN LOLITA

+ Wie lange ist dein erster Quereinstieg her?

– Puh, damals in der Grundschule da hatte ich mit 7 meinen ersten Quereinstieg. Das bin ich lange nicht los geworden. Und 2016 bin ich dann rückfällig geworden. So bin ich bei der FSG gelandet.

+ Die FSG hat dich also verführt?

– Meine alte Szene hat mir einfach nicht mehr den Kick gegeben. Die FSG hat mir neue Türen geöffnet … wenn du so willst, hat sie mich verführt.

+ Neue Türen geöffnet klingt deep. Erzähl mir mehr …

– Naja … es gab da diesen Abend. Der hat alles verändert. Ich kam da rein und diese kreative Aura hat mich einfach gepackt.

+ Du meinst den Infoabend oder?

– Ja richtig, dieses anonyme Treffen alle paar Wochen.

+ Und dann?…

– Joar … das hat mich einfach nicht mehr losgelassen. Wusste, ich komm eh nicht mehr davon weg, also hab ich’s gar nicht mehr versucht. Es hat 3 Monate gedauert und dann war ich drin.

+ Und du konntest einfach so von der einen Szene in die andere wechseln? Gab es da keine Probleme?

– Ich hatte echt Angst. Aber an der FSG ist endlich mal jemand auf meine Bedürfnisse eingegangen. Ich war nicht mehr so alleine … und somit war der Wechsel echt easy für mich.

+ Musstest du dich nicht in der neues Szene beweisen? Keine Mutprobe oder so?

– Ich nicht. Aber ich habe echt kranke Sachen gehört. Kann halt nicht jeder an die FSG, da wirst du schon erstmal getestet. Aber wenn du hier hingehörst, musst du dir keine Sorgen machen. Als Quereinsteiger hat man ja auch schon Erfahrung in dem Feld.

+ Klingt cool. Wie gehts jetzt weiter? Kommst du da jemals wieder raus?

– Mitglied der Szene zu sein, ist ja auf eine bestimmte Zeit befristet. Als Quereinsteiger sind deine Tage eh gezählt. Da muss man einfach Respekt vor’m Nachwuchs haben und früher Platz machen für die, die erst wenig Erfahrung haben. Ich hab aber so viel mitgenommen, ich werde da draußen schon klarkommen.

+ Du würdet du den Quereinstieg also empfehlen?

– Wenn du guten Shit am Start hast, safe!

+ Danke Lolita

 

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Teamprojekt vom Leonie Bülow und Theresa Allekotte.

 

 

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Auf Umwegen zur FSG

Heute folgen wir dem Weg in rosa.

Der Weg zur FSG kann sehr gradlinig sein. Aus der S-Bahn direkt in den Bus, aus dem Bus direkt in den Unterricht und die Außenwelt irgendwo zwischen Spotify und Instagram vergessen lassen. Aber Wilhelmsburg hat viel zu bieten und ist es wert, auch abseits der schnellsten Route, einmal erforscht zu werden. Im ersten Teil unserer “Auf Umwegen”-Reihe, gucken wir uns einmal die Geheimtipps auf dem Weg zur FSG an.

Unser erster Ausgangspunkt startet an der S-Bahnstation Veddel. Veddel ist der erste Stopp nach dem sogenannten “Sprung über die Elbe” und ausgerechnet für eingesessene Hamburger ein Sprung, der sich nicht selten anfühlt wie eine halbe Weltreise. Immerhin liegt für Hamburger dort, südlich der Elbe, bereits das leicht verhasste Bayern. In der Realität stellt sich diese Weltreise aber schnell als fünf minütige S-Bahnfahrt heraus, deren Ziel nicht Bayern, sondern Hamburgs vielleicht aufregendster Stadtteil ist. Willkommen auf den Schleichwegen von der S-Veddel! Um den Weg auf der Karte zu folgen, heftet euch einfach an die rosa Linie.

1.  Ein sehr kleiner großer Kiosk am Veddeler S-Bahnhof

Wilhelmsburg, das ist auch der Hamburger Stadtteil mit der vielleicht höchsten Kioskdichte. Generell scheint die unternehmerische Kreativität in Wilhelmsburg doch schneller Grenzen zu finden, als es für einen guten Businessplan wohl von Vorteil wäre. So reiht sich Dönerladen an Dönerladen, eine Spielhalle an die nächste und eben Kiosk an Kiosk. Doch selbst in diesem lokalen Powerwettbewerb sticht dieser Kiosk irgendwie heraus.

Er ist so klein, dass mehr als drei Kunden schon eine chronische Überforderung an die vorhandene Quadratmeterzahl stellen und ist doch so gut bestückt, dass es kaum einen besseren Ort gibt, um den morgendlichen Blues mit Cappuccino, einer riesigen Auswahl an belegten Brötchen und einem beherzten Griff ins Süßigkeitenregal zu stillen.


2.  Der Deich

Summer in da city, ist auch summer on da Deich. Der Deich gehört zu den vielleicht schönsten Dingen auf dieser Strecke. Früher Teil des Hamburger Zollfreigebietes und ehemals komplett abgeriegelt, ist dieser seit der Aufhebung des Freihafens auch für die Öffentlichkeit zugänglich. Ihn einmal erklommen, lässt schweift der Blick über die Hamburger Silhouette mit Elbphilharmonie, Michel und Hafen, während sich direkt gegenüber das geschäftige Treiben der Containerabfertigung abspielt.

Gerade im Sommer lädt der Deich förmlich zum Verweilen und Gedanken schweifen lassen ein, während sich neben einem der Geruch von Grillkohle und die sympathisch kratzigen Klänge einer, eventuell etwas zu günstigen, Bluetoothbox in der Luft verteilen. Gerade der Sonnenuntergang ist spektakulär und zum Bier Trinken, Grillen oder einfach Sonne Tanken ideal. Und das Beste, der Deich liegt wirklich direkt auf dem Weg zur FSG. Wem der 13er einmal zu wuselig werden sollte, dürfte hier mit einem 15 minütigen Spaziergang mehr als belohnt werden.


Das CUCCO

3.  CUCCO

BIER! BIER! BIER! Dieser Kiosk hat sie wirklich alle. Craftimporte aus den Niederlanden, Belgien oder Frankreich, bis hin zum “Naja…hauptsache Bier”-Paderborner. Wer gutes Bier liebt, ist hier an der richtigen Adresse. Das CUCCO bezeichnet sich selbst als Spirituosengeschäft und während diese Beschreibung nicht völlig daneben liegt, ist es im Kern doch eher ein seltsam eleganter Mix aus Kiosk, Bierkulturladen, eingerahmt in die Fachwerkfassade eines ehemaligen Fahrradgeschäftes.

Generell lässt sich sagen, wenn das latent angentrifizierte Wilhelmsburg im Jahr 2018 ein Geschäft wäre, es wäre dem CUCCO nicht unähnlich. Und das ist nicht zwangsläufig negativ zu bewerten. So wie Wilhelmsburg selbst ist das CUCCO ein Ort, ähnlich wie Schwester Kumpir, an dem jeder etwas für sich finden wird.


4.  Schwester Kumpir

“Für dich auch?” ist die erste Frage, die einem entgegen schwirrt, sobald man die Tür zur Schwester Kumpir aufmacht. Etwas verdutzt stolpert einem ein “Äh…ja!” heraus, während vor einem bereits die ersten Butterflocken den Weg in die Kartoffeln finden. Eigentlich gibt es nur eine Beschreibung für dieses Restaurant – sehr sympathisch. Es fühlt

sich an wie ein Wohnzimmer mit angeschlossenem Kumpirofen. Die Auswahl an Kumpirvariationen ist enorm, frisch und vor allem günstig. Wem gerade nicht nach gestampfter Kartoffel zumute ist, kann sich auch an den sehr guten belgischen Waffeln probieren oder einfach mit dem Kaffee in der Hand dem Treiben auf der Straße zugucken. Schwester Kumpir ist irgendwie für jeden. Ein wirklich toller Ort für die Pause zwischen FSG und Arbeitswelt.

Bäckerei Kismet

5.  Bäckerei Kismet

Wer sich nicht gerade einer der diversen Low-Carb-Diäten angeschlossen hat, für den ist dieser Abstecher ein must do. Vierundzwanzig Stunden am Tag wird hier eine Bandbreite an türkischen Backspezialitäten produziert und für wenig Geld, läßt sich durch das kleine Glasfenster praktisch jeder Traum

aus Gluten erfüllen. Vom türkischen Fladenbrot, über handgemachte Börek, arabischen Baklava, bis hin zu Produkten, von deren Existenz wir bisher nicht einmal geahnt hatten. Einfach mal vorbeigucken, wild mit dem Finger auf etwas zeigen und überraschen lassen.


Die wilde 13

6.  Die wilde 13

Die wilde 13. Ihr wurden Filme, Bücher und dank chronischer Überfüllung vermutlich auch diverse Flüche gewidmet. Die 13 oder auch Metrobuslinie 13, ist die Halsschlagader, die ganz Wilhelmsburg miteinander verbindet. Sie führt von der S-Bahnstation Veddel über den Reiherstieg, S-Wilhelmsburg bis hinunter nach Kirchdorf. Wer sich fragt, wieso auch wir einer Buslinie einen ganzen Absatz widmen – nun, der dürfte noch nie mit dem “13er” gefahren sein.

Jede Fahrt mit der 13 ähnelt einer UN-Hauptversammlung. Menschen aus allen Ländern und Kulturrichtungen sitzen hier zusammen und kommen mal besser, mal schlechter miteinander aus. Es gibt eigentlich kaum einer Fahrt, in der sich nicht etwas Witziges, Aufregendes oder schlicht Neues vor einem abspielt. Es gibt noch diverse andere Methoden, um sich in Wilhelmsburg fortzubewegen, aber die 13 ist mit Abstand die spannendste.



Dieser Artikel ist eine Kooperation von Taufiq Klinkenborg, Max Czwordon und Pascal Hokenholz

Wie viel Zeit muss ich nach dem Unterricht in meine Ausbildung investieren?

Wie viel Zeit muss ich nach dem Unterricht in meine Ausbildung investieren?

Es ist eine der am meisten gestellten Fragen überhaupt, wie viel Freizeit habe ich während meines Studiums? Sehe ich meine Familie noch regelmäßig? Muss ich meine Amateursportkarriere an den Nagel hängen? Hab ich noch genügend Zeit meinen Goldfisch zu füttern? Fragen über Fragen, Sorgen über Sorgen.
Zunächst einmal widmen wir uns den Schulzeiten. Die Schulzeiten an der FSG sind zwischen 9 und 15 Uhr.

Ja! Ihr seht richtig: 4-5 Stunden pro Tag.

Was bedeutet das nun für dich?

Das bedeutet du hast genügend Zeit, um dich mit deinem geliebten Nebenjob über Wasser zu halten!

Du hast genügend Zeit, um deinen Hobbys nachzugehen und dich um deine sozialen Kontakte zu kümmern.

Du hast sogar genug Zeit, um einfach mal ’nen Nachmittag im Bett zu verbringen, denn es ist immer das Ziel alle Projekte in den Kursstunden fertig zu stellen.

NATÜRLICH! Kannst du dich auch zu Hause noch an deine Aufgaben setzen was dem Endergebnis sicherlich zugute kommt.