Autor: Ronja Hänisch

Nicht von dieser Welt?! Wo kommt ihr eigentlich her?

Hey, Hallo, Hi, Privet, Hallå, Merhaba, Olá, Bonjour…

 

WENN DIE FSG FÜR EINS STEHT, DANN IST ES WOHL FÜR VIELFALT.

 

Vielfalt nicht nur im Angebot der Kurse, nicht nur in der Wahl der Dozenten sondern besonders in den Studenten. Alle von uns sind so unterschiedlich und das ist wunderbar!

So kann man hier nicht nur einfach lernen, sondern auch vielmehr voneinander lernen. Diese Unterschiede oder Vielfalt entsteht nicht nur durch die Charaktere sondern wahrscheinlich auch durch die unterschiedlichen Herkünfte. Denn ja, die FSG ist wahrlich international!

Glaubt ihr nicht?! Dann überzeugt euch selbst:

In Bildern.

 

Verteilung der FSG Studenten in und um Hamburg.
Herkunft der FSG Studenten.

 

In Zahlen.

 

Verteilung der FSG Studenten in der Welt (Herkunft)

 

Ja ja, 27% hört sich jetzt nicht sooo viel an, aber auf die Länder kommt es an – die sind nämlich ganz schön cool.

 

Verteilung der FSG Studenten in Deutschland (Wohnort)

 

Umso interessanter ist es aber, das immerhin 23% nicht in Hamburg wohnen und teilweise sogar zwei Stunden zur Uni brauchen…muss sich also wohl lohnen.

 

Das ist doch was, oder etwa nicht?!

Bye, Tschüss, do svidaniya, Adeus, Au revoir…

 

What about Praktikum?! Die Suche.

Wie fand ich den perfekten Praktikumsplatz und wie bin ich vorgegangen, um ihn zu finden? Auf was habe ich geachtet und was kann ich euch mitgeben, falls auch ihr irgendwann mal auf der Suche nach einem Praktikum seid?

 

Ja, what about?

Ab dem dritten Semester hatte ich die Möglichkeit, einen sogenannten dualen Ausbildungsweg einzuschlagen und mich für ein sechsmonatiges Praktikum zu bewerben.

Da ich ja nun nicht mehr die Jüngste bin, bereits vor der FSG schon gearbeitet hatte und auch keine Lust hatte, nach dem Abschluss noch mit einem Praktikum rumzudümpeln, entschied ich mich dafür diesen Weg einzuschlagen.

Wie finde ich einen Praktikumsplatz, der zu mir passt und bei dem ich auch noch was lerne?

Da ich so ziemlich neu in der Branche war und nicht wirklich die Ahnung hatte, welche Agenturen nun hip und angesagt sind, habe ich erstmal recherchiert.

Props gehen an dieser Stelle an Page Online, die eine super Auflistung fast aller Agenturen in Hamburg führen.

Hier saß ich nun und schaute mir alle Agenturen von A-Z genauestens an, las ihre Profile, scannte ihre Websites und setzte mich mit bereits realisierten Projekten auseinander.

Ich bin ein ziemlicher Bauchmensch. Daher schrieb ich mir alle Agenturen raus die sich für mich „gut anfühlten“ und zu mir zu passen schienen.

Meine erste Auswahl von ca. acht sowohl großen als auch kleinen Agenturen teilte ich nochmals in Prioritäten. So blieben am Ende fünf Agenturen für die erste Bewerbungsrunde und drei, falls es bei den ersten nicht klappen sollte.

Was brauche ich?

Portfolio:

Ich hatte das Glück, bereits in der FSG einen Portfolio-Kurs belegt zu haben. D.h. die halbe Miete war schon drin.

In meinem Portfolio hatte ich neben einem ansprechenden Deck- und Schlussblatt sowohl diverse Arbeiten aus der Uni als auch freie Arbeiten, die in meiner Freizeit entstanden. Auch hatte ich schon meine Vita angelegt, was mir viel Zeit ersparte.

Anschreiben:

Zu einem guten Portfolio gehört neben der Vita und den Arbeiten – na klar, auch ein Anschreiben.

Da ich durch meine vorherige Laufbahn eher Meisterin der steifen, formalen und nicht unbedingt der lockeren Schreibweise war, hatte ich anfangs ganz schön Probleme mir den Stock aus dem A**** zu ziehen.

In der kreativen Branche ist ein bisschen Lockerheit nämlich nicht verkehrt, wurde mir gesagt.

Na gut. So setzte ich mich also hin und schrieb einfach drauf los. Neben der Erwähnung meiner Motivation, warum ich nun ausgerechnet in diese Agentur wollte und meinen Skills, habe ich auch versucht ein bisschen Charme und Witz mit einfließen zu lassen. Es sei an dieser Stelle vielleicht gesagt, dass das mit dem witzig sein nicht unbedingt überspitzt werden sollte und womöglich auch nicht überall gut ankommen kann. Bei mir hat es – glücklicherweise – aber nicht geschadet.

Letztendlich muss aber jeder selber entscheiden, wie weit sein Anschreiben auch noch zu einem passt, ob man sich darin wiederfindet oder sich denkt: „Hört sich ganz gut an, aber normalerweise würde ich das so nicht unbedingt formulieren.“.

Ich bereitete also mein Portfolio auf, verfasste diverse Anschreiben und dann raus damit!

Es ist immer gut, wenn man seine Mails nicht an die info@xxx.com oder office@xxx.com Adresse richtet (außer es wird in der Stellenbeschreibung verlangt), sondern im besten Fall bereits einen Ansprechpartner kennt oder die richtige E-Mail Adresse hat. (Schau auf der Website oder kennst du jemanden, der jemanden kennt, der die/ den Zuständige/n kennt?!).

So entschied ich rein nach Bauchgefühl und lag damit – wie ihr vielleicht seht – genau richtig.

 

Wie es für mich weiterging, erzähle ich dir vielleicht ein anderes Mal. 

Also: stay tuned!